Paul McCartney: Liverpool Oratorio

Chorkonzert mit der Evangelischen Stadtkantorei Bremerhaven

Sonntag, den 22. April, 18.00 Uhr

CHORKONZERT
Paul McCartney: Liverpool Oratorio

Sopran (Marie): Sibylle Fischer 
Mezzosopran: Verena Tönjes
Tenor (Shanty): Thomas Mohr
Bass: Timothy Sharp
Kinder- und Jugendkantorei Bremerhaven
Evangelische Stadtkantorei Bremerhaven
Städtisches Orchester Delmenhorst
Leitung: Eva Schad

Eintritt: € 22,– (20,–), 18,– (16,–), 10,– (8,–), 5,– (sichtbeh.)

  Vorverkauf

In der Popwelt ist Paul McCartney ohne Frage ein Klassiker – schließlich hat er mit den Beatles und den Wings Musikgeschichte geschrieben. Doch die sogenannte klassische Musik war lange Zeit nicht seine Welt. Das änderte sich 1991 mit der Uraufführung des Liverpool Oratorios. Als Carl Davis, renommierter amerikanischer Filmmusik-Komponist und Dirigent, den Auftrag erhielt, sich zum 150jährigen Jubiläum des Royal Liverpool Philharmonic Orchestra ein ganz besonderes Highlight einfallen zu lassen, hatte er sofort Paul McCartney im Sinn. McCartney ließ sich überzeugen, gemeinsam mit Davis ein Oratorium zu komponieren. Bei der Komposition trafen zwei Vollblut­musiker aufeinander, die beide in ihrer jeweiligen musikalischen Welt große Erfolge hatten feiern können. Als sie gemeinsam das Liverpool Oratorio komponierten, arbeitete Davis McCartneys Melodien und musikalische Ideen für großen Chor, Knabenchor, Orchester und Vokalsolisten aus.


Paul McCartney 2012

Das Liverpool Oratorio ist in den ersten beiden Sätzen stark angelehnt an Paul McCartneys eigene Biographie, wird dann aber, um eine Aufbereitung der Beatles-Zeit zu umgehen, fiktiv fortgeführt. Es beschreibt den Lebenslauf des Protagonisten ›Shanty‹ von seiner Geburt während des Krieges über seine Schulzeit und die Hochzeit mit seiner geliebten Mary Dee bis zur Geburt des gemeinsamen Kindes. Nach Rebellion und Krise findet er schließlich wieder in den Schoß der Familie zurück, entsprechend dem Leitgedanken des Werkes: »Non nobis solum, sed toti mundo nati« – »Nicht für uns selbst, sondern für die ganze Welt sind wir geboren.«