Mendelssohn: Christus

Chorkonzert mit der Evangelischen Stadtkantorei Bremerhaven

Sonntag, den 3. März, 17.00 Uhr
Christuskirche Bremerhaven, Schillerstraße 1

CHORKONZERT DER EVANGELISCHEN STADTKANTOREI BREMERHAVEN
Felix Mendelssohn Bartholdy:
Oratorium ›Christus‹
Kantate ›Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser‹, 42. Psalm

Sopran: Victoria Kunze
Tenor: Andrew Irwin
Bremerhavener Kammerorchester
Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Bremerhaven
Leitung: Eva Schad

Eintritt: € 16,– (14,–), 14,– (12,–), 12,– (10,–), 10,– (8,–), 8,– (6,–), 0,– (sichtbeh.)

Vorverkauf:
Buchandlung Hübener (An der Mühle 34, Tel. 0471-321 45)
Tourist-Info Mitte und Fischereihafen
City-Hotel (Schillerstr. 8)
sowie online unter: www.kreiskantorat-bremerhaven.de/konzerte/karten

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Mendelssohn-Aquarell
Felix Mendelssohn Bartholdy (Aquarell von James Warren Childe, 1830)

Das Oratorium ›Erde, Hölle und Himmel‹ ist Fragment geblieben. Es wäre Felix Mendelssohn Bartholdys drittes Oratorium neben dem Paulus von 1836 und dem Elias von 1846 geworden, doch konnte er es aufgrund seines frühen Todes nicht vollenden. Fertiggestellt wurden nur zentrale Abschnitte des ersten Teils, der Jesu Christi Wirken auf der Erde beschreiben sollte. Dementsprechend wurde das Werk postum 1852 unter dem Titel ›Christus‹ publiziert. Felix Mendelssohns ›Christus‹ ist von G.F. Händel und noch stärker von J.S. Bach beeinflusst. Die Rezitative des Evangelisten und die dramatischen, emotionalen Turbachöre, aber auch die kontemplativen Choräle zeigen klar den Einfluss des Thomaskantors.

›Wie der Hirsch schreit‹ ist eine Kantate von Felix Mendelssohn Bartholdy, deren Text auf dem alttestamentlichen Psalm 42 Martin Luthers beruht. Mendelssohns Vertonung entstand größtenteils 1837 während seiner Hochzeitsreise. Die Uraufführung fand 1838 im Leipziger Gewandhaus statt. Die Psalmkantate wurde zu Lebzeiten des Komponisten häufig aufgeführt und auch vom selbstkritischen Mendelssohn als eine seiner besten Kirchenkompositionen eingeschätzt. Robert Schumann urteilte, das Werk sei ›die höchste Stufe, die Mendelssohn als Kirchenkomponist, ja die neuere Kirchenmusik überhaupt, erreicht hat‹.