Die Frühwerke Mendelssohns sprühen von Lebendigkeit und Energie und erfreuen ganz unmittelbar. Nur selten werden sie aufgeführt – dabei lohnt es sich unbedingt! Mendelssohns 1822 entstandenes Magnificat lässt einen eigenen Stil erkennen, verweist aber zugleich auch auf das gleichnamige Werk seines lebenslangen Vorbildes Johann Sebastian Bach. Mendelssohns intensive Bach- und Händel-Pflege prägt das Jugendwerk des 13-Jährigen, das an die mehrteilige Kantate der Barockzeit anknüpft. Die große Schlussfuge und lyrische Solistenensembles statt Soloarien zeugen von Mendelssohns Experimentierfreude und Talent.
Mozarts Solo-Motette Exsultate, jubilate gehört zu seinen beliebtesten geistlichen Werken. Opernhafte Virtuosität prägt die Motette für Solosopran; ihren Abschluss bildet das berühmte Alleluja.
Zwischen klassischer Festlichkeit, vokaler Virtuosität und romantischer Klangfülle: Das Programm vereint Werke, die auf ganz unterschiedliche Weise die Freude über die Weihnachtsbotschaft zum Ausdruck bringen.