Madrid 2011

Madrid-2011-Kirche
Friedenskirche

Ähnliche Klänge erklingen in der Friedenskirche in Madrid wohl nicht allzu oft. Obwohl es sich um eine deutsche, evangelische Gemeinde handelt, ist es schon etwas Besonderes, einen Chor aus Bremerhaven zu Gast zu haben! Doch wir waren da, vom 16. bis 19. April 2011. Eingeladen hatte uns der ehemalige Pastor der Christuskirche, Stephan Büttner, der seit 2007 die deutsche Auslandsgemeinde in Madrid betreut.

Vierzehn junge Damen in Schwarz-Rot, frisch aus Deutschland eingeflogen und, bedingt durch das frühzeitige Aufstehen, bereits einigermaßen kaputt, machten sich auf auf den Weg zur versteckt liegenden Friedenskirche in Madrid. Dort bemühten wir uns, dem glücklichsten Tag im Leben eines jungen deutsch-spanischen Brautpaars auch musikalisch zu gutem Gelingen zu verhelfen. Und danach, hurtig, hurtig, ab zum Bus und in die nächste, diesmal katholische Gemeinde, um auch die sonnabendliche Abendmesse mit Ausschnitten aus der Messe des deutschen Komponisten Joseph Rheinberger und weiteren Stücken musikalisch mitzugestalten. »Es ist so schön, mal wieder deutsche Lieder in der Kirche zu hören!«, sagte anschließend ein deutsches, nun aber schon lange in Madrid lebendes Gemeindemitglied. Am nächsten Morgen ging es wieder in die Friedenskirche zur musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes mit anschließendem Konzert. Chorleiterin Eva Schad führte durch das bunte und kurzweilige Programm mit Stücke verschiedenster Komponisten aus verschiedenen Jahrhunderten und verschiedener Genres.

Was nun mit den verbleibenden zwei Tagen anfangen? Shoppen? Sightseeing? Sonnenbaden? Von allem etwas, das klingt doch vielversprechend! Eine Führung durch das Stadtzentrum Madrids – in der großen Kathedrale sangen wir noch einmal das Engelsterzett von Mendelssohn Bartholdy – und der anschließende Besuch eines Flamenco-Konzertes vermittelten uns Eindrücke von der Kultur Spaniens. Ganz anders gestaltete sich (nach einer für einige von uns kurzen Nacht) der nächste Tag: Nach einem entspannten Frühstück in Kleingruppen wurden wir aus der Stadt hinaus in die nahegelegenen Berge kutschiert, wo warmer Sonnenschein zu einem ausgedehnten Picknick einlud.

Am Folgetag hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen: Abschied von der lebendigen Stadt Madrid, in der rund um die Uhr immer etwas los ist, Abschied von der Friedenskirche mit ihrer tollen Akustik, und auch von der Familie Büttner, dank der es uns erst möglich wurde, nach Madrid zu kommen.

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